IT-Kurznachrichten




Update: 25.06.17

Microsoft schließt eine Sicherheitslücke in der Microsoft Malware Protection Engine

Die Malware Protection Engine ist die zentrale Komponente verschiedener Sicherheitsprodukte von Microsoft und wird für das Scannen, Erkennen und Entfernen von Viren und Spyware genutzt. Eine Sicherheitslücke in der Microsoft Malware Protection Engine, wie beispielsweise im Windows Defender in den aktuellen Microsoft Windows Versionen verwendet, ermöglicht es einem entfernten, nicht am System angemeldeten Angreifer aus dem Internet, schädlichen Programmcode auf Ihrem System auszuführen und es dadurch unter seine vollständige Kontrolle zu bringen.

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Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Chromium ist die Open-Source Variante des Google Chrome Browsers. Chromium ist für verschiedene Betriebssysteme, u.a. für BSD, Linux und Windows verfügbar. Chrome ist ein kostenfreier Webbrowser des Google-Konzerns. Er ist für Windows (ab Windows XP), Mac OS X, Linux, Android und iOS verfügbar. Das Programm ist ein integraler Bestandteil des Google Chrome OS. Mit der Veröffentlichung der Google Chrome Browser Version 59.0.3071.104 behebt der Hersteller insgesamt fünf Sicherheitslücken. Ein Angreifer aus dem Internet kann durch Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeiten Schutzmechanismen des Browsers umgehen, die Verfügbarkeit des Systems beeinträchtigen und falsche Informationen darstellen, was als Ausgangspunkt für weitere Angriffe dienen kann. Hierbei kann ein Angreifer sensitive Informationen ausspähen oder Benutzer zu Aktionen verleiten, die eine weitere Schädigung des Systems verursachen können. Installieren Sie das Update möglichst zügig, bevor der Hersteller detaillierte Informationen zu den Sicherheitslücken veröffentlicht, wodurch die Gefahr einer Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeiten steigt.

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Sicherheitsupdate für Mozilla Thunderbird

Thunderbird ist der Open-Source E-Mail-Client der Mozilla Foundation. Mehrere Sicherheitslücken im Mozilla Thunderbird E-Mail-Client und in von diesem verwendeten Bibliotheken können von einem Angreifer aus dem Internet ausgenutzt werden, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, falsche Informationen darzustellen, verschiedene Angriffe auf die Verfügbarkeit durchzuführen (Denial-of-Service) und beliebigen Programmcode zur Ausführung zu bringen. Generell können diese Sicherheitslücken nicht über E-Mails in Thunderbird ausgenutzt werden, da 'Scripting' beim Lesen von E-Mails deaktiviert ist. Es handelt sich aber um potentielle Risiken in Browsern oder Browser-ähnlichen Kontexten, dazu gehört auch Thunderbird. Das verfügbare Sicherheitsupdate wird vom Hersteller als kritisch eingestuft und sollte daher zeitnah installiert werden.

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Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Mit dem Adobe Flash Player werden multimediale aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. Adobe bestätigt mehrere Sicherheitslücken im Adobe Flash Player für Windows, Macintosh, Linux und Chrome OS, die es einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ermöglichen, beliebige Befehle und Programme auszuführen und damit unter Umständen die Kontrolle über das betroffene System komplett zu übernehmen. Aktualisierung vom 14.06.2017: Microsoft informiert in seinem Sicherheitshinweis ADV170007 darüber, dass die Betriebssystem-Versionen Windows 8.1, Windows RT 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2016 und Windows 10 durch die Schwachstellen im Adobe Flash Player verwundbar sind. Sicherheitsupdates, welche die in den Browsern Microsoft Internet Explorer 10 und 11 sowie Microsoft Edge verwendeten Adobe Flash-Bibliotheken aktualisieren, sind verfügbar. Außerdem stellt Microsoft detaillierte Informationen zur Verfügung, die beschreiben, wie ein Angreifer Sicherheitsanfäligkeiten des Flash Players ausnutzen kann und wie Anwender sich dagegen schützen können.

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Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Firefox ist der Open-Source Webbrowser der Mozilla Foundation. Mozilla schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in Firefox, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen, Informationen ausspähen, falsche Informationen darstellen, seine Rechte erweitern und beliebige Befehle auf Ihrem System ausführen kann. Insbesondere über die Befehlsausführung kann ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichten, weswegen das Sicherheitsupdate zeitnah installiert werden sollte.

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heise online News

Update: 27.06.17

Cyber-Versicherungen: Apple und Cisco wollen Beitragssenkung für Kunden

Noch mehr Snapchat-Features für den Facebook Messenger

heise-Angebot: Kreativität gefragt: iX-Awareness-Wettbewerb

Letzte Amtshandlung: Ingenieur überschreibt Funkmast-Firmware mit Pink Floyd

Zahlen, bitte! Mit 160 Tonnen Pulver gegen die Erderwärmung




com! professional

Update: 27.06.17

Auch günstige SSDs sind wahre Dauerläufer

SSD-Speicher halten im Langzeittest teilweise deutlich länger durch, als es von den Herstellern versprochen wird. Dies belegt ein aktueller Ein-Jahres-Marathon mit Consumer-SSDs.

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EU verhängt Rekordstrafe gegen Google

Die EU-Kommission hat gegen den Suchmaschinenanbieter Google ein Rekord-Bußgeld in Höhe von 2,42 Milliarden Euro verhängt. Grund: Ausnutzung der Marktmacht und Benachteiligung von Seitenbetreibern.

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Labor-Version von FritzOS unterstützt WLAN Mesh

AVM hat eine neue Vorabversion seines FritzOS vorgestellt, das die Router des Herstellers um eine Mesh-Funktion erweitert. Im Zusammenspiel mit kompatiblen Repeatern oder Powerline-Adaptern lässt sich damit ein möglichst lückenloses und smartes Drahtlosnetzwerk aufstellen.

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Koalition einigt sich auf WLAN-Gesetz

Medienberichten zufolge haben Vertreter von CDU und SPD dem Gesetzentwurf zur Abschaffung der Störerhaftung zugestimmt - und sich auf eine Klarstellung verständigt.

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Nach dieser Strategie verlangt das IoT

Das Internet der Dinge stellt die IT vor ganz neue Herausforderungen. Matthias Schorer von VMware erläutert im Interview seine Sicht auf die Chancen und Probleme der neuen Technologie.

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Update: 27.06.17

WhatsApp-Schock: So schützen Sie sich vor Abmahnungen

WhatsApp-Nutzern droht eine riesige Abmahnwelle: Die App greift unerlaubt Kontaktdaten aus den Telefonbüchern ihrer Nutzer ab. Wer das nicht verhindert, kann theoretisch abgemahnt werden. Wir sagen Ihnen, was Sie beachten sollten und wie Sie sich vor einer WhatsApp-Abmahnung schützen.

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Gaming-Notebooks von HP: Das können die neuen Omen-Modelle

Bei HP muss das Runde dem Eckigen weichen. So bekommt das Line-Up der Omen-Gaming-Laptops ein neues kantigeres Design, das unter anderem auf effizientere Kühlung und Nvidia Max-Q-Technologie setzt.

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Zigaretten, Alkohol, Schmuck & Uhren: So finden Sie die Zoll-Freigrenzen heraus

Pünktlich zum Beginn der Ferienzeit hat das Bundesministerium der Finanzen seine "Zoll und Reise"-App aktualisiert. Damit wissen Sie immer, wieviel Alkohol, Parfum oder Tabakwaren Sie nach Deutschland einführen dürfen.

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Knast oder TV? DSDS Skandal-Kandidat wird Soap-Star

Menowin Fröhlich kann bereits einen bizarren Werdegang vorweisen - jetzt versucht er sich zudem als RTL II-Soap-Star. Eigentlich sollte der zweifache "Deutschland sucht den Superstar"-Kandidat aber in den Knast.

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Honor 9 ist offiziell: Der neue Preis-Leistungshit aus China?

Mit dem Honor 9 steht das nächste Smartphone der Huawei-Tochter mit Dual-Kamera parat. Die Neuheit verspricht viel Technik für 429 Euro. Zum Verkaufsstart lockt der Hersteller zusätzlich mit einer 30 Euro Cashback-Aktion. Aber ist das Honor 9 letztlich nur eine kleine Produktpflege des bereits deutlich günstigeren Vorgängers Honor 8? Wir haben die

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Update: 16.06.17

Amazon Prime Hacks: Holen Sie alles aus Ihrem Abo heraus

Die meisten Nutzer holen sich Amazon Prime für den schnellen Versand von Bestellungen. Doch für die mittlerweile 69 Euro pro Jahr gibt es noch viele andere Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon Prime ausreizen.

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Kostenlose Kreditkarten für den Urlaub: Nichts zahlen, überall nutzen

Wenn Urlaub ansteht, sollten Sie nicht nur Gepäck und gute Laund, sondern auch eine passende Kreditkarte am Start haben. Denn die Reisebranche setzt zum Bezahlen sehr stark auf VISA oder Mastercard. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen, damit Sie in der schönsten Zeit des Jahres keine unnötigen Gebühren bezahlen.

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Trader-Konto eröffnen: Darauf müssen Einsteiger achten

Aktien sind perfekte Bausteine für ausgewogene Geldanlagestrategien. Trotzdem sind speziell Einsteiger oft verunsichert wenn es um eigene Wertpapierdepots geht und finden sich im Dschungel der Online-Broker nicht zurecht. Wir zeigen, worauf man bei einem Trader-Konto achten muss.

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Kostenlose Kreditkarten im Vergleich: Hier zahlen Sie nichts

Eine kostenlose Kreditkarte gehört für viele zur Grundausstattung. Doch welche Kreditkarte nehmen? Wir checken Gebühren, Geldabhebe-Möglichkeiten und Auslandseinsätze - welche Karte ist empfehlenswert?

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Prepaid Kreditkarte kostenlos: Sichere VISA-Karte mit voller Kostenkontrolle

Mit Kreditkarten shoppen macht Spaß, die Gefahr besteht aber, dass man mehr Geld ausgibt als man sich leisten kann. Mehr Kostenkontrolle bieten Prepaid-Kreditkarten. Ähnlich wie Prepaid-Handys müssen Sie vorab aufgeladen werden. So finden Sie kostenlose Prepaid-Kreditkarten.

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Update: 27.06.17

UsbFix 2017 v9.057 Englisch

Die Freeware UsbFix erkennt zuverlässig schädliche Dateien auf USB-Sticks und verhindert so das Eindringen auf Ihren PC.

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AnyDesk Free für macOS 2.9.3 Deutsch

Das kostenlose Tool "AnyDesk Free" für macOS ist ein Remote-Programm, mit dem Sie Ihren Bildschirminhalt teilen können.

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AnyDesk Free 3.3.1 Deutsch

Mit dem Remote-Desktop-Tool AnyDesk geben Sie Ihren Bildschirm frei oder steuern fremde Rechner.

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WinToUSB 3.6 Deutsch

In wenigen Schritten erstellen Sie mit WinToUSB ein voll funktionsfähiges Windows-Betriebssystem, das vom USB-Stick startet.

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NirLauncher 1.20.6 Englisch

NirLauncher bündelt mehr als 200 praktische System-Tools von NirSoft unter einer Oberfläche.

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Update: 24.06.17

Das sind die Android-Angriffe der nächsten Generation

Ein Angriff auf Android-Smartphones mit nur einer Schad-App? Das war gestern, heute sind die Attacken viel raffinierter und viel gefährlicher.

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WhatsApp-Überwachung: Liest die Polizei jetzt mit?

Der Bundestag hat das umstrittene Gesetz zur WhatsApp-Überwachung verabschiedet. Liest dein Freund und Helfer jetzt alles mit?

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BKA-Trojaner: Der Staat darf jetzt noch mehr schnüffeln!

Online-Dienste sind verschlüsselt. Ermittler forderten daher Vollmachten, um Kriminelle zu überwachen. Nun liefert die Politik die rechtliche Basis.

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Wanna Cry: Erpresservirus infiziert jetzt auch Blitzer

Der Erpresser-Virus Wanna Cry ist immer noch nicht besiegt, infiziert weiterhin große Unternehmen. Jetzt sind sogar schon Blitzer betroffen!

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Ransomware: 1 Million Dollar für gekaperte Server

Der Web-Hoster Nayana fiel einer Ransomware-Attacke zum Opfer und zahlt nun ein Millionen-Lösegeld an Erpresser.

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RSS Feed Ratgber

Update: 27.06.17

Twitch Prime Loot im Juli: Overwatch, Warframe und mehr

Amazon Prime Kunden erhalten neuen Gratis-Loot über Twitch Prime. Neu im Mai sind Spielinhalte für Overwatch, Warframe und mehr.

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Netflix: Neue Filme und Serien im Juli 2017

Was wird bei Netflix neu dem Programm hinzugefügt? Unsere Übersicht zeigt neue Filme und Serien die Netflix demnächst ab Juli 2017 bietet.

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Pokémon GO: Diese Karte zeigt aktuelle Raids und Arenen

Wo ist die nächste Arena? Wo finde ich neue Raids? Für diese Fragen gibt es ein praktisches Pokémon-GO-Tool: Die Arena- und Raid-Karte GymHuntr.

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Pokémon GO: Pokémon GO: Raid-Boss Liste und Konter-Tipps

Unser Strategie-Guide für Pokémon GO Raids listet alle Raid-Bosse nach Raid-Ei und Schwierigkeitsstufe und gibt Tipps für die besten Konter.

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Cloud-Backup kostenlos: So sichern Sie Ihre Daten

Cloud-Backups bieten Sicherheit, wo andere Speichermedien Risiken bergen. Wir erklären, wie Sie Ihre Daten kostenlos in der Cloud sichern.

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Update: 27.06.17

Die beste Video-Software für Einsteiger in 2017

Gut produzierte Filme brauchen Können und Übung ? mit dem richtigen Tool gelingt euch der Einstieg ins Schneiden aber gleich viel besser. Wir stellen euch acht Tools vor.

Videoschnitt mit Apple: iMovie

Die Mediathek vom Apple-Videoschnitt-Programm iMovie. (Screenshot: iMovie)
Die Mediathek des Apple-Videoschnitt-Programms iMovie. (Screenshot: iMovie)

Wer im Apple-Universum unterwegs ist, wird sicherlich schon mal mit iMovie in Kontakt gekommen sein. Die Software, die es sowohl für Mac OS X als auch für iOS gibt, bietet alle grundsätzlichen Funktionen für den Videoschnitt: Videos aus einzelnen Fotos, Schnitte mit Übergängen oder Hintergrundmusik. Für den guten Einstieg bringt iMovie vorgefertigte Themes zum Beispiel für Einblendungen oder ähnliches mit. Für die Verwaltung der eigens erstellten Videos kommt iMovie mit einer integrierten Mediathek. Gerade für unterwegs ist die iMovie-App praktisch, die das einfache Schneiden von Clips ermöglicht. Mittlerweile ist iMovie für den Mac und iOS kostenlos.

Premiere Elements: Der Einstieg in die Adobe-Welt

Premiere Elements ist der Einstieg in die Adobe-Video-Welt. (Screenshot: Adobe)
Premiere Elements ist der Einstieg in die Adobe-Video-Welt. (Screenshot: Adobe)

Du weißt schon jetzt, dass du später Premiere Pro nutzen willst oder hast schon den einen oder anderen Blick in die Software werfen können? Mit Premiere Elements vertreibt Adobe aktuell in Version 15 eine Einsteiger-Version seiner professionellen Video-Software. Für aktuell etwa 100 Euro bekommen Nutzer damit eine gute Software für den Anfang. Premiere Elements bringt nicht nur Features für die automatische Verwaltung des Materials mit, sondern lässt euch auch den Farb-Look anpassen und die Bearbeitung teilweise automatisieren. Wie jede andere Adobe-Software könnt ihr auch Premiere Elements 30 Tage kostenlos testen.

Videolean

Fast 50 Templates stehen zur Erstellung von Marketing-Videos bei VideoLean zur Verfügung. (Screenshot: VideoLean)
Fast 50 Templates stehen zur Erstellung von Marketing-Videos bei Videolean zur Verfügung. (Screenshot: VideoLean)

In eine etwas andere Richtung geht ein Dienst namens Videolean, den wir euch in einem eigenen Artikel schon vorgestellt haben. Der Dienst ist vor allem für Marketing-Videos konzipiert und funktioniert als Web-App im Browser. Der Nutzer wählt eine Vorlage und befüllt Slides mit Inhalten, die dann von Videolean zu einem ansehnlichen Video zusammengesetzt werden. Die über 50 vorgefertigten Templates eignen sich beispielsweise für die Vorstellung des eigenen Onlineshops, eine Produktvorstellung oder ein Image-Video. Für einen monatlichen Preis von 30 US-Dollar habt könnt ihr ein Video herunterladen ? aber auch mehr produzieren. Größere Preis-Pakete enthalten entsprechend mehr Videos.

Magix Video easy HD

Magix Video easy HD nimmt den Nutzer mit Lernvideos beim Einstieg an die Hand. (Screenshot: Magix)
Magix Video easy HD nimmt den Nutzer mit Lernvideos beim Einstieg an die Hand. (Screenshot: Magix)

Extra für Einsteiger optimiert ist Video easy HD von Magix. Sind die Aufnahmen importiert, können sowohl Video als auch Audio automatisch optimiert werden. Durch viele Videoanleitungen werden Einsteiger beim Schnitt ihres Videos an die Hand genommen. Weiterhin ist Video easy HD auf Touch-Umgebungen optimiert und funktioniert damit auch wunderbar auf dem Windows-Tablet auf dem Sofa. Wie bei anderen Programmen auch, bringt Magix in seiner Software Blenden und Effekte mit und bietet neben dem direkten Export ins Web auch das Brennen auf DVD an, wofür viele Menü-Vorlagen enthalten sind. Magix Video easy HD kostet einmalig 49,99 Euro.

Videoschnitt direkt auf dem Smartphone mit Magisto

Magisto gibt es neben Android und iOS auch für Windows. (Screenshot: Magisto)
Magisto gibt es neben Android und iOS auch für Windows. (Screenshot: Magisto)

Wer direkt auf dem Smartphone loslegen will, sollte sich Magisto ansehen. Dort könnt ihr in nur drei Schritten einfache Videos erstellen. Nach dem Hochladen von Fotos oder Videos können diese in eine Reihenfolge gebracht werden. Durch die Auswahl eines Themes entsteht ein schöner, einheitlicher Bild-Look. Im dritten Schritt kann noch passende Musik ausgewählt werden. Die App gibt es für iOS und Android, seit kurzem auch eine Version für Windows. Die kostenlose Variante ist in der Länge der Videos begrenzt, wer längere Filme produzieren will, sollte also zu Magisto Pro oder Premium wechseln.

Shotcut: Video-Schnitt mit Open-Source-Software

Shotcut ist Open Source und plattformübergreifend verfügbar. (Grafik: Shotcut)
Shotcut ist Open Source und plattformübergreifend verfügbar. (Grafik: Shotcut)

In seiner ersten Version schon 2004 gestartet ist die Open-Source-Software Shotcut. Wie unter anderem auch bei Premiere Pro lassen sich in der Bedienoberfläche von Shotcut Panels unterschiedlich anordnen. Das umfangreiche Tool muss sich auch nicht vor größeren Geschwistern verstecken. Neben der Unterstützung verschiedenster Formate durch FFmpeg sind auch Grading-Funktionen, die Unterstützung für mehrere Monitore und umfangreiche Bearbeitungs-Möglichkeiten für Video- und Audiospuren dabei. Praktisch außerdem: Shotcut ist plattformübergreifend für macOS, Linux und Windows verfügbar.

Avidemux: Windows-Movie-Maker-Alternative

Avidemux gibt es für Windows, macOS und Linux. (Screenshot: Avidemux)
Avidemux gibt es für Windows, macOS und Linux. (Screenshot: Avidemux)

Nachdem die letzte Version vom Windows-Movie-Maker 2012 veröffentlicht wurde, hat Microsoft Anfang 2017 den Support für die Software offiziell eingestellt. Schade für Video-Einsteiger, allerdings gibt es gute Alternativen wie Avidemux. Das Tool, das auch auf einfache Bedienung ausgelegt ist, bringt alle grundlegenden Funktionen für den Schnitt mit und kann Videos auch in andere Formate konvertieren. Neben Windows gibt es das Programm auch für Linux und macOS zum Download. Auch wenn die Website nicht den modernsten Anschein macht: Die Software bekommt regelmäßige Updates.

Free-Video-Editor: Videos schnell kürzen

Der Free Video-Editor kann mit unterschiedlichsten Formaten umgehen. (Screenshot: DVD Video Soft)
Der Free-Video-Editor kann mit unterschiedlichsten Formaten umgehen. (Screenshot: DVD Video Soft)

Der Fokus des Free-Video-Editor von DVD Video Soft liegt darin, Videos möglichst schnell und einfach kürzen oder neu zusammensetzen zu können. Bei gleichen Formaten soll das auch ohne ein re-enkodieren funktionieren. Zum Auswählen von unerwünschtem Material werden einfach ein Start- und Endpunkt gesetzt, alles dazwischen wird entfernt. Die kostenlose Software kann mit vielen Formaten umgehen, angefangen von AVI, MPG, MP4 bis hin zu MKV, FLV, 3GP, WEBM und WMV.

Du willst auf deinem Android-Smartphone Videos schneiden? Hier haben wir acht Apps für dich zusammengefasst.

Welche Software habt ihr zum Einstieg in den Videoschnitt genutzt?

Letztes Update des Artikels: 27. Juni 2017

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Honor 9: Oneplus-5-Alternative kommt für 429 Euro nach Deutschland

Wenige Tage nachdem das Honor 9 für den chinesischen Markt angekündigt wurde, hat der Hersteller es im Zuge eines Events auch für den deutschen Markt vorgestellt. Zum attraktiven Preis von 429 Euro.

Honor 9: Oberklasse-Ausstattung im kompakten Glas-Metallgehäuse

Das Honor 9 ist der direkte Nachfolger des 2016er Honor 8 (Test): Wie der Vorgänger besitzt das neue Modell eine aufwendig gefärbte und gehärtete Rückseite aus Glas, die an den Seiten von einem Metallrahmen eingefasst wird. Während der Fingerabdrucksensor beim Honor 8 auf der Rückseite zu finden war, ist er beim neuen Smartphone auf der Vorderseite unter dem Display platziert und von Keramik geschützt. Damit orientiert Honor sich am Topmodell des Schwesterunternehmens, dem Huawei P10. Wie das P10 besitzt das Honor 9 eine Dual-Hauptkamera.

Honor 9. (Bild: Honor)

Die Dual-Hauptkamera verfügt wie die des P10 über einen RGB-Sensor und einen Monochrom-Sensor mit zwölf respektive 20 Megapixeln und einer f/2.2-Blende. Des Weiteren gehören zur Kamera Phase-Detection-, Laser- und ein klassischer Autofokus, Dual-Tone-LED-Licht und Support für 4K-Videoaufnahmen. Bei der Frontkamera setzt Honor auf einen Sensor mit acht Megapixeln mit F/2.0-Blende und Fixfokus. Im Unterschied zur Kamera des Huawei-Modells wird beim Honor 9 auf die Leica-Kooperation verzichtet ? auch ein optischer Bildstabilisator (OIS) fehlt.

Die Kamera des Honor 9 ähnelt der des Huawei P10 ? muss allerdings ohne Leica-Branding und OIS auskommen. (Bild: Honor)

Wie zu erwarten, steckt wie schon im kürzlich angekündigten Honor 8 Pro der hauseigene Oberklasse-Prozessor Kirin 960, der auch in Huaweis Mate 9 und P10 (Plus) verbaut wurde. Unterstützt wird das SoC von vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte internem Speicher, der per MicroSD-Karte erweitert werden kann. Beim Display setzt Honor wie beim direkten Vorgänger auf ein verhältnismäßig kleines Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) mit einer Bilddiagonale von 5,15 Zoll.

Das Honor 9 in allen Farben

Honor 9 in Blau. (Bild: Honor)

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Zur weiteren technischen Ausrüstung gehören ein 3.200-Milliamperestunden-Akku, der per ?Fast-Charge-Technologie? rasch wieder aufgeladen werden können soll. Außerdem besitzt das Honor 9 WLAN nach ac-Standard mit Dual-Band, Bluetooth 4.2 LE, GPS und NFC und auch einen IR-Blaster.

 
ModellHonor 9Huawei P10
BetriebssystemAndroid 7.0 Nougat mit EMUI 5.1Android 7.0 Nougat mit EMUI 5.1
Display5,15 Zoll IPS, (1.920 x 1.080 Pixel, 428 ppi)5,1 Zoll IPS-LCD, (1.920 x 1.080 Pixel, 432 ppi)
ProzessorHi Silicon Kirin 960 Octa Core, max. 2,4 GHzHi Silicon Kirin 960 Octa Core, max. 2,4 GHz
Arbeitsspeicher4 bzw. 6 GB4 GB
Interner Speicher64 bzw. 128 GB per microSD-Slot erweiterbar64 GB per microSD-Slot erweiterbar
HauptkameraDual-Cam mit 12 MP-RGB und 20-MP-Monochrom-Sensor, Dual-Tone-Flash, f/2.2-BlendeDual-Cam mit 12 MP-RGB und 20-MP-Monochrom-Sensor, Dual-Tone-Flash, Leica-Summarit-Objektiv, f/2.2-ASPH-Blende, OIS
Frontkamera8 MP BSI-Sensor, Leica f/2.0-Blende, Fixfokus8 MP BSI-Sensor, Leica f/1.9-Blende, Fixfokus
Akkukapazität3.200 mAh (fest verbaut)3.200 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, NFC
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, LTE 2X2 MIMO, Cat. 12, NFC
Abmessungen 147,3 x 70,9 x 7,45 mm145,3 x 69,3 x 6,98 mm
Gewicht 155 Gramm145 Gramm
FarbenSchwarz, Grau, Blau, GoldDazzling Blue, Prestige Gold, Schwarz, Silber,
SonstigesFingerabdrucksensor 2.0, „Knuckle Control 2.0“, USB Typ C (2.0), IRDAFingerabdrucksensor 2.0, „Knuckle Control 2.0“, USB Typ C (2.0), Mono-Speaker, IRDA, IPX3
Preis429 Euro (UVP)599 Euro (UVP)

Das 155 Gramm schwere und 7,45 Millimeter dicke Smartphone hat Android 7.0 Nougat mit der hauseigenen EMUI-5.1-Oberfläche vorinstalliert. Ein Update auf Android 8.0 ist sicher, denn das Unternehmen hat seinen Smartphones im letzten Jahr eine Updategarantie für zwei Jahre festgelegt.

Honor 9: Android 8.0 ist sicher. (Bild: Honor)

In Deutschland wird das Honor 9 in Blau (Sapphire Blue) (Affiliate-Link) und Silber (Glacier Grey) (Affiliate-Link) zum Preis von 429 Euro angeboten ? zu einem späteren Zeitpunkt erscheint eine Version in Schwarz (Midnight Black). Per Cashback-Aktion könnt ihr zwischen dem 27. Juni und 11. Juli 2017 beim Kauf des Honor 9 30 Euro sparen und erhaltet damit das Gerät für effektiv 399 Euro ? bei Notebooksbilliger ist es bereits gelistet.

Mit der Ausstattung und dem Preis dürfte das Honor 9 eine spannende Alternative zum Oneplus 5 (Test) sein, das interessanterweise am Tage der Vorstellung des Honor-Phones in den freien Verkauf gegangen ist. Das Oneplus 5 geht ab 499 Euro über die virtuelle Ladentheke, besitzt wie das Honor 9 eine Dual-Kamera, aktuelle High-End-Spezifikationen und ein 5,5-Zoll-Display.

 
ModellHonor 9OnePlus 5
BetriebssystemAndroid 7.0 Nougat mit EMUI 5.1OxygenOS 4.5, basiert auf Android 7.1.1 Nougat
Display5,15 Zoll IPS, (1.920 x 1.080 Pixel, 428 ppi)5,5 Zoll AMOLED, (1.920 x 1.080 Pixel, 401 ppi), 2,5D-Gorilla-Glas-5; DCI-P3
ProzessorHi Silicon Kirin 960 Octa Core, max. 2,4 GHzQualcomm Snapdragon 835, @ max. 2,45 GHz
Arbeitsspeicher4 bzw. 6 GB6 bzw. 8 GB LPDDR4
Interner Speicher64 bzw. 128 GB per microSD-Slot erweiterbar64 GB, 128 GB UFS 2.1, nicht erweiterbar
HauptkameraDual-Cam mit 12 MP-RGB und 20-MP-Monochrom-Sensor, Dual-Tone-Flash, f/2.2-BlendeDual-Kamera 16 MP mit f/1.7-Blende und E.I.S. (Sony IMX 398) und 20 MP f/2.6-Blende (Sony IMX 350), Dual-LED-Blitz
Frontkamera8 MP BSI-Sensor, Leica f/2.0-Blende, Fixfokus16 MP mit f/2.0-Blende, (Sony IMX 371)
Akkukapazität3.200 mAh (fest verbaut)3.300 mAh (fest verbaut), ?Dash Charge? Schnellladelösung
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, NFC
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, 2x2 MIMO, Bluetooth 5.0, GPS, LTE bis Cat. 12, NFC
Abmessungen 147,3 x 70,9 x 7,45 mm154,2 x 74,1 x 7,25 Millimeter
Gewicht 155 Gramm153 Gramm
FarbenSchwarz, Grau, Blau, GoldMidnight Black (nur 128 GB mit 8 GB RAM), Slate Grey (nur 64 GB mit 6 GB RAM)
SonstigesFingerabdrucksensor 2.0, „Knuckle Control 2.0“, USB Typ C (2.0), IRDADual-SIM, Fingerabdrucksensor, USB-Typ-C (nur USB 2.0)
Preis429 Euro (UVP)499 Euro (64 GB); 559 Euro (128 GB)

Disclosure: Wir haben in diesem Artikel sogenannte Affiliate-Links verwendet und sie durch ?(Affiliate-Link)? gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

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Nvidia-Kooperation: Volvo will autonome Autos bis 2021 auf die Straße bringen

Nvidia profitiert weiter vom Boom beim autonomen Fahren. Nun setzt auch Volvo auf den Grafikkarten-Hersteller. Bis 2021 soll er autonome Volvos ermöglichen.

Der schwedische Autohersteller Volvo und der US-Grafikkartenhersteller Nvidia haben am Dienstag eine Partnerschaft bei der Entwicklung autonomer Autos angekündigt. Die Software soll das schwedisch-amerikanische Unternehmen Autoliv zuliefern. Volvo und Autoliv arbeiten bereits seit längerem unter einem Zenuity genannten Joint-Venture-Unternehmen zusammen.

Die Volvos sollen laut Autogazette bis 2021 Autonomiestufe vier erreichen. Damit wird die zweithöchste Stufe des autonomen Fahrens bezeichnet: Das Auto fährt vollständig selbstständig ? nur im Notfall wird der Fahrer aufgefordert die Führung zu übernehmen. Bei der höchsten Autonomiestufe fünf ist ein Fahrer überhaupt nicht mehr erforderlich. Die meisten Autohersteller streben derzeit Autonomiestufe drei an, bei der der Fahrer das System nicht dauernd überwachen muss. Bis etwa 2020 soll Autonomiestufe drei laut Bundesregierung gesetzlich erlaubt werden.

Nvidia profitiert vom AI-Boom

In den Volvo-Autos soll die Nvidia-Hardware Drive PX2 verbaut werden, die der Chiphersteller als Supercomputer bezeichnet. Es handelt sich um eine Spezialhardware, die speziell für die Berechnungen in autonom fahrenden Autos entwickelt wurde. Drive PX2 kann die Informationen von zwölf Videostreams und weitere Daten von Quellen wie Radar, Licht- und Ultraschall-Sensoren in Echtzeit verarbeiten.

Nvidia profitiert bereits seit längerem vom Trend zum Deep Learning, der derzeit angesagtesten Technologie im Bereich künstliche Intelligenz. Die Chips des Grafikkartenspezialisten sind für die Berechnungen von Deep-Learning-Algorithmen besonders gut geeignet. Die Aktie hat seit Jahresanfang mehr als 30 Prozent zugelegt.

Neben Volvo verkündete Nvidia auch noch Partnerschaften mit den deutschen Autozulieferern ZF Friedrichshafen und Hella. Dabei handelt es sich allerdings um eine nicht-exklusive Partnerschaft für Technologien für künstliche Intelligenz ? sprich die Zulieferer können auch Chips von Konkurrenten wie der israelischen Intel-Tochter Mobileye einkaufen. Auch Volkswagen, Tesla, Bosch und Toyota setzen auf die Chips von Nvidia. Bei Volkswagen sollen Nvidia-Chips zudem mittels Deep Learning Unternehmensprozesse effizienter machen.

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Kryptowährungen: Eine Grafikkarte nur zum Minen

Saphire will die beiden Grafikkarten Sapphire Radeon RX 470 und Radeon RX 560 in einer Mining-Edition veröffentlicht. Die Karten sind speziell zum Mining von Kryptowährungen wie Ether konzipiert.

Kyptowährungen: Saphire plant Mining-Edition der Radeon RX 470

Saphire will augenscheinlich jetzt angepasste AMD-Grafikkarten anbieten, die speziell zum Mining von Kryptowährungen wie Ether gedacht sind. Bei einem britischen Hardware-Händler können die Radeon RX 470 und Radeon RX 560 bereits in der sogenannten Mining-Edition vorbestellt werden. Erstere verzichtet getreu dem geplanten Einsatzgebiet vollständig auf einen Monitor-Anschluss.

Die PCIe-Karte verfügt wahlweise über vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Taktung liegt bei maximal 1.236 Megahertz. Die Radeon RX 470 Mining-Edition bringt es auf 2.048 Shader-Einheiten. Verbaut ist außerdem eine aktive Zweifachkühlung, weswegen die Karte zwei Slots im Rechner in Beschlag nimmt. Laut veröffentlichten Spezifikationen bringt es die Karte auf eine Schürfleistung von 25 bis 28 Megahashes pro Sekunde. Bei dem englischen Verkäufer Overclockers wird die Karte für Preise zwischen 250 bis 300 britischen Pfund angeboten. Das ist nicht gerade billig.

Die Radeon RX 470 Mining-Edition ist speziell zum Mining von Kryptowährungen gedacht. (Foto: Overclockers.co.uk)

Radeon RX 560 Pulse Mining-Edition verfügt auch über einen Monitoranschluss

Die Radeon RX 560 Pulse Mining-Edition erreicht laut Verkäuferangaben 12 bis 15 Megahashes pro Sekunde. Dafür gibt es aber immerhin einen DVI-Ausgang, über den die Karte auch wie eine gewöhnliche Grafikkarte genutzt werden kann. Die Auflösung beträgt dann 2.560 mal 1.600 Bildpunkten. Der Preis soll bei 170 britischen Pfund liegen. Beide Karten haben eine Garantie von nur einem Jahr.

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Layout-Testing mit dem Galen-Framework: Stresstest fürs Layout

Die Anforderungen moderner Websites sind enorm gestiegen. Automatisierte Testverfahren wie das Galen-Framework helfen dabei, den Überblick zu bewahren und Fehler ausfindig zu machen.

Als Webentwickler zu arbeiten heißt, täglich Neues zu lernen. Die Designs zeitgemäßer Websites müssen immer mehr Bildschirmgrößen und Geräte unterstützen, die Layouts werden komplexer und neue Techniken kommen zum Einsatz. Außerdem nimmt die Abstraktion zu, nicht zuletzt aufgrund neuer Web-Technologien, Frameworks und Präprozessoren. Mit der Komplexität steigt aber auch die Fehleranfälligkeit, sodass Entwickler Websites kaum noch mit vertretbarem Arbeitsaufwand testen können. Doch unschöne Layout-Fehler soll schließlich nicht erst der Kunde finden.

Umso erstaunlicher ist es, dass die Entwicklung von Testwerkzeugen nicht mit der allgemeinen Entwicklung Schritt gehalten hat. Viele testen ihre Webprojekte immer noch manuell. Doch so langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass systematische und automatisierte Testmethoden gewinnbringend sind. Lange Zeit fehlten einfache und gute Testwerkzeuge. Mittlerweile hat sich aber einiges getan. Ein guter Einstieg in das automatisierte Layout-Testing bietet das Open-Source-Framework Galen.

Die Testmethoden

Grob gesagt gibt es drei Arten von Testmethoden, die Entwickler getrennt oder in Kombination nutzen können. Die erste sind die Spezifikationstests. Sie prüfen die Layouts anhand vorher festgelegter Regeln. Das bedeutet jedoch, dass Entwickler die Optik ihrer Website in einer eigenen Syntax separat definieren müssen ? dies ist also erst einmal mit einem gewissen Mehraufwand verbunden. Die Spezifikationstests ähneln in ihrer analytischen Art methodisch den funktionalen Testtechniken und sind daher gut für ein Test-Driven-Development (TDD) geeignet. Das Galen-Framework arbeitet in erster Linie spezifikationsbasiert, macht sich aber auch die beiden folgenden Methodenarten zu eigen.

Galen liefert detaillierte HTML-Reportings und zeigt darin beispielsweise, welche Elemente einer Website fehlerhaft sind. (Screenshot: Galen)
Die zweite Art, der Cross-Browser-Test, prüft eine Website auf unerwünschte Unterschiede in verschiedenen Browsern und Browser-Versionen. Da Galen zur Ausführung die Testumgebung Selenium nutzt, können die Tests nicht nur verschiedene Browser berücksichtigen, sondern auch über verschiedene Geräte hinweg erfolgen. So lässt sich Galen mittels Selenium Grid beispielsweise an BrowserStack [1] oder Sauce Labs [2] anbinden.

Der Regressionstest über Pixelvergleiche, die dritte Methodenart, prüft eine Website in Bezug auf verschiedene Software-Versionen durch den Vergleich von Bildern. So können Webdesigner im Verlauf der Entwicklung die Teile einer Webseite aufspüren, die sich unbeabsichtigt verändern. Dazu gleichen sie aktuelle Entwürfe der Webseite mit einem zuvor erstellten Referenzbild ab. Neben diesen drei Layout-Testmethoden unterstützt das Galen-Framework auch funktionales Testen.

Die Installation

Galen lässt sich einfach über den Node.js Paket-Manager npm installieren. Die Voraussetzung ist Java 1.8. Alternativ ist eine manuelle Installation über ein Shellscript möglich. Wer über den Browser Chrome testen möchte, muss zudem den ChromeDriver [3] installieren. Jedes Projekt hat seine eigene Konfigurationsdatei, welche sich mit dem Befehl ?galen config? automatisch erzeugen lässt. Hier können Entwickler beispielsweise den Standard-Browser oder Selenium-Server angeben. Für's erste ist eine Anpassung der Standardkonfiguration aber nicht notwendig.

Galen Specs Language

Das Galen-Framework hat eine eigene Sprache, die ?Galen Specs Language?. Sie ist recht intuitiv und beschreibt die Objekte einer Webseite sowie ihre Relation zueinander. Eine Regel könnte umgangssprachlich etwa lauten: ?Die Hauptnavigtion ist im Viewport horizontal zentriert?.

Als Vorlage für die folgende Beispiel-Webseite dient das Bootstrap-Beispielprojekt ?Cover? [4].

Beispiel-Datei speichern unter homepage.gspec:

@objects
 header css div.masthead
 brand css h3.masthead-brand
 cover css div.cover
= Header =
 @on all
  brand: 
  inside header 40px top
 @on mobile
  brand:
  centered horizontally inside header
= Content =
 @on all
  cover:
  inside screen 0px right left

Listing 1

Im ersten Teil sind die später zu bearbeitenden Objekte definiert: In der ersten Spalte befindet sich der Name, in der zweiten die Auswahlmethode (id, css oder xpath) und in der dritten Spalte das Objekt. In diesem Beispiel sind Header-Bereich, Logo und Cover mittels CSS-Selektoren definiert. Die darauf folgende Sektion heißt ?Header? und ist in zwei Gleichheitszeichen eingeschlossen. Sektionen dienen im Wesentlichen dazu, die Regeln zu strukturieren. Das Schlüsselwort ?@on? leitet, gefolgt von einem Viewport, die Testsequenz für eine bestimmte Bildschirmgröße ein. Danach folgt die Regel, in Galen ?Spec? genannt.

Es gibt verschiedene einfache Specs, etwa ?near?, ?width?, ?inside? oder ?height?. In diesem Beispiel soll der obere Außenabstand des Logos etwa genau 40 Pixel betragen. Außerdem soll das Logo in der mobilen Ansicht im Header zentriert stehen. Danach wird für das Cover eine weitere Sektion angelegt und bestimmt, dass dieses bei allen Bildschirmgrößen eine Breite von 100 Prozent einnehmen soll. Da dies aber nur in der mobilen Ansicht der Fall ist, erzeugt dies später in der Desktop-Version einen Fehler. Neben einfachen Regeln zur Beschreibung von Objekten, erweitert die Galen Extra Library [5] die Spec Language mit vielen weiteren komplexeren Ausdrücken.

Die Ansicht der Testergebnisse in Galen: Alle Tests waren erfolgreich bis auf den Test des Covers in der Desktop-Ansicht. Die Detailansicht der Fehleranalyse liefert diverse Informationen ? einschließlich einer Heatmap. (Screenshot: Galen)

Die Galen-Test-Suite-Syntax

Nun kommt die Galen-Test-Suite ?Syntax? zum Einsatz. Hier definieren Entwickler die Testsequenzen, die beschreiben, unter welchen Bedingungen Galen eine zuvor erstellte Spezifikationsdatei testen soll. Möglich sind zum Beispiel Angaben über den Browser, die Viewport-Größe oder Time-outs, die auf dynamische Inhalte warten. Unter ?testsuit.test? liegt die folgende kleine Test-Suite:

Test-Suite anlegen

Homepage on a small mobile device
 https://getbootstrap.com/examples/cover/ 320x600
 check homepage.gspec --include "mobile,all"
Homepage on a tablet device
 https://getbootstrap.com/examples/cover/ 640x480
 check homepage.gspec --include "tablet,all"
Homepage on a desktop device
 https://getbootstrap.com/examples/cover/ 1024x800
 check homepage.gspec --include "desktop,all"

Listing 2

In diesem Beispiel gibt es drei Testdurchläufe, die die Spezifikation jeweils in einer anderen Viewport-Größe testen. Die Tests erfolgen durch die Anweisung ?galen test testsuit.test --htmlreport .?. Die Ergebnisse sind direkt zu sehen. Es gibt aber auch einen übersichtlichen HTML-Report (siehe Bild links).

Cross-Browser-Testing mit parametrisierten Testsequenzen

Im vorangegangenen Beispiel war kein Browser angegeben, deshalb testete Galen standardmäßig im Firefox. Soll der Test in mehreren Browsern laufen, kommt Selenium zum Einsatz. Mit Galen können Entwickler Testsequenzen parametrisieren und so prägnante Tests schreiben, ohne sich unnötig zu wiederholen. Die Überarbeitung von ?testsuit.test? sieht wie folgt aus:

testsuit.test überarbeiten

@@ parameterized
 | browser |
 | firefox |
 | chrome |
@@ parameterized
 | deviceName | tags | size |
 | Mobile | mobile | 320x600 |
 | Tablet | tablet | 640x480 |
 | Desktop | desktop | 1024x800 |
Homepage on ${deviceName} device in ${browser} browser
 selenium ${browser} https://getbootstrap.com/examples/cover/ ${size}
 check homepage.gspec --include "${tags}, all"

Listing 3

In diesem Beispiel testet Galen die Seite jeweils mit dem Firefox und Chrome in allen drei Viewport-Größen. Es gibt also sechs Testausführungen.

Bildvergleiche: Bei geringsten Abweichungen schlägt Galen Alarm

Galen unterstützt auch das Testen mit Bildvergleichen. Sinnvoll ist diese Testmethode dann, wenn Entwickler Teile einer Webseite auf Veränderungen überwachen wollen. Sie können dann von bestimmten Bereichen der Seite Referenzbilder erstellen und immer wieder mit aktuellen Screenshots vergleichen. Bei Abweichungen schlägt Galen Alarm. Diese Methode spürt daher besonders gut unbeabsichtigte Änderungen im Code auf.

Referenzbild erstellen

galen dump homepage.gspec
 --url https://getbootstrap.com/examples/cover/
 --size 1024x768
 --export dumps

Listing 4

Galen erstellt mit dem oben genannte Code Screenshots von der gesamten Webseite sowie den einzelnen Objekten und legt diese im Ordner ?dumps? ab. Eine Übersicht der Bereiche liefert das Werkzeug auf der erzeugten Seite page.html gleich mit.

Um einen bestimmten Bereich der Seite zu überwachen, müssen Entwickler die Spezifikationsdatei erweitern. In der Beispielanwendung geschieht dies unter ?homepage.gspec? und durch die folgende Erweiterung der Sektion ?Header?:

Sektion ?Header? erweitern

@on desktop
 header:
 image file dumps/objects/header.png

Listing 5

Kommt es im weiteren Verlauf der Entwicklung zu Pixel-Veränderungen im Header, meldet Galen einen Fehler. Standardmäßig kennt Galen dabei keine Toleranz. Das lässt sich jedoch in der Konfigurationsdatei ändern.

Fazit

Mit modernen Testwerkzeugen können Entwickler automatisiert und somit immer komfortabler und schneller testen. In welchem Fall das trotzdem noch recht aufwendige Testen gerechtfertigt ist, muss jeder von Fall zu Fall entscheiden. Für die automatisierten Tests eignen sich vor allem komplexe und langlebige Projekte sowie solche, bei denen hohe Qualität und Konsistenz an erster Stelle stehen ? etwa aufgrund eines sehr strikten Corporate Designs.

Wer sich in das Galen-Framework einlesen möchte, dem sei die wirklich sehr ausführliche und übersichtliche Dokumentation [6] empfohlen. Wer es lieber visuell mag, findet gute Video-Tutorials in dem Youtube-Kanal des Galen-Entwicklers Ivan Shubin [7].

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