IT-Kurznachrichten




Update: 07.12.17

Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Firefox ist der Open-Source Webbrowser der Mozilla Foundation. Mozilla schließt mit der jetzt verfügbaren Firefox Version 57.0.1 zwei Sicherheitslücken, die einem Angreifer aus dem Internet das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen und das Ausspähen von Informationen ermöglichen. Der Hersteller bewertet die Kritikalität dieser beiden Sicherheitslücken als 'hoch', stuft die insgesamt von den Sicherheitslücken ausgehende Gefährdung allerdings als 'kritisch' ein, weshalb Sie der Update-Empfehlung zügig nachkommen sollten.

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Apple veröffentlicht macOS High Sierra 10.13.2

Das Betriebssystem Mac OS X ist der Standard auf Apple Laptops und Desktop-Geräten. Das von Apple entwickelte Betriebssystem macOS High Sierra ist der namentliche Nachfolger von macOS Sierra ab Version 10.13 für Macintosh-Systeme (Desktop und Server). Das von Apple entwickelte Betriebssystem macOS Sierra ist der namentliche Nachfolger von Mac OS X ab Version 10.12 für Macintosh-Systeme (Desktop und Server). Apple veröffentlicht macOS High Sierra 10.13.2 sowie Sicherheitsupdates für macOS Sierra 10.12.6, Mac OS X El Capitan 10.11.6 und schließt damit Sicherheitslücken, durch die ein nicht angemeldeter Angreifer aus dem Internet intendierte Sicherheitsmaßnahmen umgehen, Daten auf Ihrem Rechner ausspähen oder beliebigen Programmcode auch mit erhöhten Privilegien auf Ihrem System ausführen kann. Durch einen solchen Angriff kann Ihr System auch dauerhaft unter die vollständige Kontrolle des Angreifers gelangen, weshalb Sie der Update-Empfehlung des Herstellers zügig nachkommen sollten. Eine der Sicherheitslücken ermöglicht einem Angreifer mit Zugriff auf Ihr Gerät auf sehr einfache Weise die Übernahme der vollständigen Kontrolle über all Ihre Daten und Programme.

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Microsoft Sicherheitsupdates für Microsoft Malware Protection Engine

Microsoft Endpoint Protection ist ein Antivirus-Softwareprodukt entwickelt für die Absicherung von Microsoft-basierten Endgeräten. Die Malware Protection Engine ist die zentrale Komponente verschiedener Sicherheitsprodukte von Microsoft und wird für das Scannen, Erkennen und Entfernen von Viren und Spyware genutzt. Microsoft Security Essentials ist eine Anwendung von Microsoft zum Schutz vor Viren, Spyware und anderer Schadsoftware. Das Programm ist für Windows 7, Windows Vista und Windows XP verfügbar. Windows Defender ist eine Sicherheitssoftware der Firma Microsoft zur Erkennung potenziell unerwünschter Software (vorwiegend Spyware). Die Software ist in Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10 vorinstalliert. Windows Intune Endpoint Protection stellt eine erweiterte Sicherheitsumgebung im Bezug auf das Update- und Policy-Management für PCs und verschiedene mobile Geräte zur Verfügung. Microsoft schließt eine kritische Sicherheitslücke in der Microsoft Malware Protection Engine und stellt Informationen zu den von der Schwachstelle betroffenen Betriebssystem-Versionen und Anti-Malware-Produkten zur Verfügung. Insbesondere sind Windows 8.1, Windows RT 8.1, Windows Server 2016 und alle aktuellen Versionen von Windows 10 betroffen. Die Sicherheitslücke kann von einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ausgenutzt werden, um beliebigen Programmcode mit Systemrechten ausführen zu lassen, wodurch er letztlich ein System komplett übernehmen kann. Hiervon primär betroffen sind alle Systeme, auf denen eine betroffene Anti-Malware-Software installiert ist. Die letzte betroffene Version der Microsoft Malware Protection Engine ist Version 1.1.14306.0.

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Sicherheitsupdate auf Apple iOS 11.2

iOS ist das Standardbetriebssystem auf Apple-Geräten wie iPhone, iPod touch und iPad. Es wurde auf Basis des Betriebssystems MAC OS X entwickelt. In verschiedenen von Apple iOS bis einschließlich Version 11.1.2 intern verwendeten Komponenten existieren eine Reihe von Sicherheitslücken. Ein Angreifer aus dem Internet kann diese zur Ausführung beliebigen Programmcodes mit erweiterten Rechten, zum Ausspähen von Informationen und Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen, wie etwa der E-Mail-Verschlüsselung, ausnutzen. Eine unter dem Namen KRACK bekannt gewordene Sicherheitslücke kann von einem Angreifer in WLAN-Reichweite ausgenutzt werden, um die WPA2-Verschlüsselung zu umgehen.

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Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Chromium ist die Open-Source Variante des Google Chrome Browsers. Chromium ist für verschiedene Betriebssysteme, u.a. für BSD, Linux und Windows verfügbar. Chrome ist ein kostenfreier Webbrowser des Google-Konzerns. Er ist für Windows (ab Windows XP), Mac OS X, Linux, Android und iOS verfügbar. Das Programm ist ein integraler Bestandteil des Google Chrome OS. Mit der Veröffentlichung der Google Chrome Browser Version 63.0.3239.84 behebt der Hersteller mehrere Sicherheitslücken. Diese Sicherheitslücken ermöglichen einem Angreifer aus dem Internet verschiedene Angriffe auf Ihr System, zu denen beispielsweise die Ausführung beliebiger Programme gehören kann. Auch Phishing-Angriffe sind durch die Schwachstellen möglich. Bisher sind nur Informationen zu 19 der 37 behobenen Sicherheitslücken verfügbar.

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heise online News

Update: 13.12.17

Texteditor Atom erweitert den Umgang mit URIs

Dynamisches HDR: Amazon will mit HDR10+-Streaming starten

Bitcoin hält sich bei 17000 Dollar

iMac Pro: Apple öffnet Vorbestellungen ? nur für Einstiegsmodelle

US-Regierungsvertreter: "Bei der NSA gibt es keinen Datenstaubsauger"







Update: 13.12.17

Bitcoin-Experte verrät: Es gibt keine Blase - noch lohnt es sich zu investieren

Der Bitcoin durchbricht Woche für Woche neue Rekordmarken. Auch Kriminelle haben es mittlerweile auf die Kryptowährung abgesehen. Warum das Online-Geld so erfolgreich ist und ob sich eine Investition jetzt noch lohnt, beantwortet Experte Dr. Markus Stulle im Video.

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Schnäppchen im Playstation Store: Jetzt geht die Reise nach South Park

Auch dieses Jahr bietet Sony eine Adventskalender-Aktion für PlayStation-Fans an. Seit dem 1. Dezember dürfen sich Gamer alle 48 Stunden auf ein neues, günstiges PS-Spiel im Store freuen. Die Spiele stehen jeweils zwei Tage zum Angebotspreis zum Download bereit.

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Vorsicht vor krimineller Abzock-Masche: Vermeintliche Streaming-Protale bringen Sie um Ihr Geld

Mit etlichen gleich aussehenden Streaming-Portalen versuchen Kriminelle, Ahnungslose um ihr Geld zu bringen. Wer die Angebot nutzt, erhält eine absurd hohe Rechnung - und bekommt dafür nicht einmal die versprochenen Streams.

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Google: Drei neue Kamera-Apps veröffentlicht

Sowohl für Android als auch für iOS hat Google gleich drei neue Kamera-Apps veröffentlicht, mit denen sich unter anderem effektvolle Selfie-Collagen und kurze Clips erstellen lassen.

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Galaxy S9: Ein wichtiges Feature wird deutlich besser

Beim Galaxy S9 soll ein Feature der Vorgängermodelle Galaxy S8 und Galaxy Note 8 verbessert werden: Der Iris-Scanner. Mehr dazu sowie alle weiteren Infos zum Galaxy S9 erfahren Sie in diesem News-Ticker.

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Update: 22.11.17

Passwort ändern: Kostenlos sichere Passwörter erstellen

Uber ist Opfer einer Hacker-Attacke geworden: Es ist die Rede von insgesamt 57 Millionen Kundendaten, die gestohlen wurden. Laut Uber handelt es sich hierbei um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern weltweiter Nutzer. Auch wenn keine Passwörter entwendet wurden sind wir der Meinung, dass dies ein sehr guter Anlass ist, um vorsorglich die Passwörter

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Amazon Prime Hacks: Holen Sie alles aus Ihrem Abo heraus

Die meisten Nutzer holen sich Amazon Prime für den schnellen Versand von Bestellungen. Doch für die mittlerweile 69 Euro pro Jahr gibt es noch viele andere Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon Prime ausreizen.

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Kostenlose Kreditkarten im Vergleich: Hier zahlen Sie nichts

Eine kostenlose Kreditkarte gehört zur Grundausstattung. Selbst wenn man nicht oft online mit Kreditkarte zahlt, braucht man sie spätestens zum Einchecken ins Hotel. Doch welche Kreditkarte ist wirklich komplett kostenlos? Wir checken Gebühren, Geldabhebe-Möglichkeiten und Auslandseinsätze. Diese Kreditkarten sind empfehlenswert.

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Kreditkarten Vergleich: Die beste Kreditkarte sofort finden

Kreditkarten sind fast wie Handy-Tarife: Das Angebot ist groß, die Unterschiede und Kosten auch. Auch Ausstattungsdetails können den Unterschied machen. Wie man es dreht und wendet, die beste Kreditkarte ist immer eine individuelle Sache. Ein Kreditkarten-Vergleich ist deshalb Pflicht.

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Prepaid Kreditkarte kostenlos: Sichere VISA-Karte mit voller Kostenkontrolle

Mit Kreditkarten shoppen macht Spaß, die Gefahr besteht aber, dass man mehr Geld ausgibt als man sich leisten kann. Mehr Kostenkontrolle bieten Prepaid-Kreditkarten. Ähnlich wie Prepaid-Handys müssen Sie vorab aufgeladen werden; ist der Betrag aufgebraucht, ist Schluss mit dem Einkauf. So finden Sie die optimale kostenlose Prepaid-Kreditkarte.

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Update: 12.12.17

Windows 10 Update Pack (Cumulative Update) 64 Bit KB4054517 Deutsch

Mit den Windows 10 (Build 1709) Cumulative Updates bringen Sie Ihren Rechner auf den neuesten Stand und schließen Sicherheitslücken.

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Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software (64 Bit) 5.55 Deutsch

Das kostenlose Microsoft-Tool überprüft 64 Bit-Systeme auf Infektionen mit bestimmter, weit verbreiteter, bösartiger Software.

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CCleaner (Adware) 5.38 Deutsch

CCleaner ist eine kostenlose System-Optimierungs-Software. Wir bieten Ihnen hier die jeweils aktuellste Version, die aber mit Werbekomponenten kommt.

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McAfee Labs Stinger (64 Bit) 12.1.0.2605 Englisch

Das Gratis-Tool "McAfee Labs Stinger" löscht die gefährlichsten Würmer und Viren von Ihrem PC mit 64 Bit Betriebssystem.

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FastCopy (64 Bit) 3.40 Englisch

Mit der 64 Bit-Version von FastCopy beschleunigen Sie das Kopieren großer Dateien.

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Update: 13.12.17

Darknet: 1,4 Milliarden E-Mail-Adressen & Passwörter im Umlauf!

Sicherheitsexperten haben eine riesige Menge gestohlener Daten entdeckt. Besonders gefährlich: Die Sammlung ist unverschlüsselt! Was ist zu tun?

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WhatsApp: Fake-Kettenbrief verspricht bewegliche Emojis!

Und wieder kursiert ein alter neuer Kettenbrief auf WhatsApp. Das Ziel hierbei sind augenscheinlich vor allem Kinder und Jugendliche.

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Einkaufs-Apps fallen beim Datenschutz durch

Die Apps von Edeka, Rossmann & Co. versprechen zahlreiche Vorteile, doch beim Datenschutz versagen sie auf ganzer Linie.

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Telekom: Vorsicht vor diesen gefälschten Rechnungen!

Die Telekom verschickt Rechnungen auch per Mail. Doch nicht immer ist die Nachricht im Postfach echt. Vorsicht vor diesen Telekom-Mitteilungen!

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Sparkasse: Phishing-Mails noch immer im Umlauf

Seit einigen Wochen sind verstärkt Phishing-Mails unter dem Namen der Sparkasse unterwegs. Die Flut der gefährlichen Nachrichten reißt nicht ab.

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RSS Feed Ratgber

Update: 12.12.17

Windows 10, 8.1 und 7: Vier nützliche Tipps & Tricks

BIOS-Version, Standard-Browser, Verbindungs-Treiber für Smartphones & Co.: Wir zeigen Tipps & Tricks, mit denen Sie Windows 10 und die Vorgänger beherrschen.

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Pokémon GO: Regionale Pokémon in der Übersicht

In Pokémon GO treten einzelne Pokémon exklusiv nur in bestimmten Regionen auf. Wir verraten die Fundorte und neue regionale Pokémon der 3. Generation.

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SLR oder Systemkamera: Welcher Kameratyp passt besser?

Klassische SLR oder spiegellose Systemkamera ? welche Vor- und Nachteile zeichnen diese Lösungen aus? Lesen Sie hier welche Kamera zu Ihnen passt.

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Bitcoin und Ethereum kaufen: So kommen Sie schnell an Kryptowährungen

Die Kurse von Bitcoin und Ethereum wachsen unaufhaltsam und Nutzer wittern eine Anlagemöglichkeit. Wir verraten, wie Sie Bitcoin und Ethereum kaufen.

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Ethereum-Anleitung: Mining-Tutorial mit Tipps für Rechner, Miner-Tools und mehr

Wer Ethereum-Mining betreiben will, bekommt hier eine Anleitung. Unser Tutorial erklärt das Erstellen der Wallet, gibt Tipps für Miner, den Rechner und mehr.

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Update: 13.12.17

Was Steve Jobs an einem Bewerber besonders beeindruckte

Steve Jobs schaute bei Bewerbern vor allem nach einem Persönlichkeitsmerkmal, das die Spreu vom Weizen trennte. In einem alten Video-Interview verrät er, was das war.

Unter Steve Jobs zu arbeiten war Überlieferungen zufolge kein in Zuckerschlecken. Der Jobs-Biograf Walter Isaacson beschrieb den Apple-Chef beispielsweise als herrschsüchtigen Tyrannen. Auf der anderen Seite war Jobs jemand, der Talente immer erkannt und gefördert hat. Worauf es ihm bei Neueinstellungen vor allem ankam, erklärt der verstorbene Tech-Chef in einem derzeit wieder aufflammenden Video-Interview. Mehrere US-Medien wie Inc.com und Business Insider haben zuletzt berichtet.

Altes Video-Interview zeigt, wonach Steve Jobs bei einem Bewerber suchte

Der Apple-Gründer erklärt darin, warum er zwei professionelle Manager zunächst eingestellt, aber schnell wieder entlassen und anschließend nie wieder auf Erfahrung als Qualifikation gesetzt hat. Stattdessen holte Jobs aus einer anderen Abteilung die 32-jährige Debi Coleman, die einen Abschluss in englischer Literatur und keinerlei Management-Erfahrung hatte. Sie arbeitete zunächst als Fertigungschefin und stieg dann mit nur 35 Jahren zu Apples Finanzvorstand auf.

?Die größten Menschen sind selbstverwaltende Menschen!?

Jobs erklärte, was Coleman von den professionellen, erfahrenen Managern unterschied: Es war die Leidenschaft, die den Apple-Chef beeindruckte. ?Wir wollen Leute, die großartig in ihrem Job sind. Dafür müssen sie nicht zwangsläufig bewährte Profis sein. Sie sollten stattdessen eine echte Leidenschaft für Technologie und alles, was man damit machen kann, haben?, erklärte der Tech-Boss. Auch deshalb zeigte er Bewerber zweitweise den Macintosh-Prototypen. Leuchteten ihre Augen auf, bekamen sie den Job.

?Die größten Menschen sind selbstverwaltende Menschen?, sagte Jobs zudem in dem Video-Interview und fügte hinzu, dass sie nicht angeleitet werden müssen. Wenn Menschen mit Leidenschaft im Team sind, führen sie sie sich wie von selbst. Auch deshalb meinte er, dass die Aufgabe eines Teamleiters immer darin bestehen muss, sicherzustellen, dass alle Angestellten eine gemeinsame Vision haben und wissen, auf welches Ziel das Unternehmen hinarbeitet.

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Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky: ?Wird es die Ehefrau verzeihen, wenn du trotz App ein Couchpotato bleibst??

Vieles, was der Einsatz von künstlicher Intelligenz verspricht, erscheint uns noch weit entfernt. Doch erste Ansätze zeigen, wohin die Reise geht. Kritisch wird es, wenn die Datengrundlage nicht stimmt.

In allen Bereichen des Lebens, des Arbeitens und der Gesellschaft werden wir erleben, dass auf Basis von automatisierter Echtzeit-Datenanalyse ?Zukunftszustände? prognostiziert werden, sagt Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky, Chef des Thinktanks 2b Ahead bei einer Diskussion, zu der Business-Intelligence-Anbieter Teradata geladen hatte.

Die Welt verwandelt sich in eine Prognose-Gesellschaft. In Städten werden die Staus der nächsten zwei Stunden prognostiziert. In Supermärkten werden die Verkaufszahlen der nächsten Woche vorhergesagt. Und jeder sammelt fleißig medizinische Daten von sich selbst, um Krankheit vorherzusagen beziehungsweise abzuwehren ? angefangen von Pulsfrequenz und Herzschlag über Schlafqualität bis hin zum Entspannungszustand. Diese Daten werden Versicherungen heranziehen, um das Krankheitsrisiko von Versicherten zu berechnen ? und davon abhängig ihre Beiträge.

Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky. (Foto: dpa)

Und die Vermessung des eigenen Körpers hat weitere Auswirkungen: Wer zu wenig trinkt, wird per App angehalten, sich alle Stunde ein Glas Wasser zu holen. Wer noch keine 10.000 Schritte gegangen ist, wird ermahnt, dass es Zeit sei für eine Runde um den Block. Gute Tipps, um uns fit zu halten. Doch was passiert, wenn wir das nicht tun? Wie verändert sich unsere Sicht auf Zufälle, Schicksale oder Krankheiten, wenn sie mehr und mehr daraus resultieren, dass wir Menschen die Empfehlungen der künstlichen Intelligenz nicht befolgt haben, fragt Sven Gábor Jánszky. Wird die Ehefrau es verzeihen, wenn du trotz App und Warnungen ein Couchpotato bleibst?

Neubewertung von Krankheiten

Und er erklärt: Das sichtbarste Beispiel sind Krankheiten. Wenn ich heute krank werde, dann bedauern mich alle Menschen in meinem Umfeld und helfen so gut sie können: Meine Chefs, meine Kollegen, meine Frau und meine Kinder. Aber die Grundlage für dieses Bedauern ist die Vorstellung, dass ich nichts dafür kann. Ich bin nicht schuld daran, dass ich krank geworden bin, sondern dies ist ein unvorhersehbarer, zufälliger Schicksalsschlag. In Zukunft wird mich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technologisches Gerät schon Tage bevor ich krank werde davor warnen. Es wird mir empfehlen, dass ich dies und jenes essen soll und mich so oder so verhalten soll, damit ich nicht krank werde. Wie wird meine Frau reagieren, wenn ich dennoch krank werde? Wenn sie genau weiß, dass die Krankheit meine Schuld ist, weil ich mich nicht an die Empfehlung der Technologie gehalten habe? Ganz ähnlich gilt das natürlich auch für alle anderen Schicksalsschläge wie Autounfälle, weil ich dem selbstfahrenden Auto nicht das Lenkrad überlassen habe oder Kündigungen, weil ich die Warnung des digitalen Assistenten vor einem Kompetenzmangel nicht ernstgenommen habe.

Wird Schicksal in Zukunft etwas sein, das wir in der Hand haben? Heute ist der allgemeine Konsens: Wenn der Mensch krank wird, ist es Zufall. In Zukunft wird es seine eigene Schuld sein. Das Solidarprinzip der Krankenversicherungen (er kann nichts dafür) wird in Frage gestellt. Und es wird spannend, wie die Versicherungswirtschaft ihre Modelle ändern wird. Schon heute sehen wir die Anfänge: Versicherungen bemühen sich intensiv, an Gesundheitsdaten zu kommen. So versprechen sie beispielsweise zehn Prozent Rabatt, wenn der Nutzer sein iPhone freischalten lässt für eine Versicherungs-App, die die relevanten Daten  übermittelt. Dank der Datensammlung werden sich die statistischen Berechnungen der Versicherungen ändern, glaubt Sven Gábor Jánszky: ?Die Versicherungssolidarität wird sich in kleine Cluster verteilen.?

Und auch Autos liefern Daten. Die Versicherungen rechnen heute schon durch, wie sie KfZ-Beiträge neu berechnen, wenn sie wissen, ob es sich beim Fahrer um einen chronischen Raser oder einen typischen 30km/h-Schleicher in der Stadt und 80km/h auf dem Land handelt. Und sollte sich das autonome Fahren einmal durchgesetzt haben, wird es in der Übergangsphase, wo Selberfahren und autonomes Fahren parallel stattfinden, sicherlich auch neue Policen geben. Menschen, die auf autonomes Fahren umsteigen, werden Rabatte bei der KfZ-Versicherung gewährt, weil davon auszugehen ist, dass sich weniger Unfälle ereignen, wenn eine Maschine fährt.

Wie verändern sich also die Entscheidungen der Menschen, wenn die Folgen der Entscheidungen jederzeit intelligent prognostiziert werden? Wie verändert sich menschliche Expertise und Erfahrung, wenn sie immer gegen die intelligente Computerprognose konkurriert? Spannend wird sein, ob sich dadurch unser Einkaufsverhalten ändert. Heute operiert der Handel noch mit Vorhersage-Modellen, die die Frage beantworten, wie viele Produkte werde ich am Samstag verkaufen und wie viele Produkte muss ich bestellen? Unter dem Einfluss von künstlicher Intelligenz ist ein automatisierter Preis der zweite Schritt. Der dritte Schritt, so Jánszkys Prognose, werden personalisierte Preise sein. Und auch wenn Supermärkte heute noch nicht auf personalisierte Produkte gehen: In Zukunft wird nicht der Abverkauf von Produkten verfolgt, sondern der Verkauf von individualisierten Produkten. Entsprechend werden wir uns fragen, wer ist Händler und wer ist Hersteller? Und natürlich: Wem gehören die Daten?

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Der Algorithmus ist nur so gut wie seine Datenbasis

Und wie sieht es mit der Güte der Vorhersagen aus, die die KI-Systeme treffen? ?100 Prozent richtige Vorhersagen gibt es nicht. Aber die Menschen akzeptieren 80 Prozent Verlässlichkeit, weil der Nutzen so hoch ist?, ist sich Sven Gábor Jánszky sicher. Durchsetzen wird sich künstliche Intelligenz dennoch, weil die Entwicklung schleichend ist. Spannend wird es, wenn die kognitive Intelligenz der KI-Systeme die normale Intelligenz von uns Menschen übersteigt. Das soll etwa 2050 der Fall sein. Die Frage ist dann, ob die kognitive Intelligenz auch emotionale Intelligenz beeinflussen kann. Werden die KI-Systeme dann zu menscheln anfangen?

Wie auch immer die Zukunft aussehen wird: Für beste Ergebnisse braucht es eine gute Datenbasis. Es ist wie mit dem Truthahn-Prinzip: Der Bauer kommt einen Monat lang regelmäßig in den Stall und füttert die Truthähne. Anfangs, wenn der Bauer kommt, rennen die Vögel weg. Doch bald lernen sie, dass der Bauer ihnen Futter bringt und werden zutraulich. Zwei Tage vor Thanksgiving wird jedoch geschlachtet. Dass an Thanksgiving großes Truthahnessen angesagt ist, wissen die Puter natürlich nicht. Und was können wir daraus lernen: Wenn auch nur eine Information fehlt (Thanksgiving = Truthahnessen), kommt es zu Fehlentscheidungen. Flucht statt Zutraulichkeit wäre die richtige Entscheidung gewesen. Das Problem für Unternehmen wird in Zukunft also sein, wie sie die Vollständigkeit von Informationen gewährleisten können, sagt Sascha Pulijc, Country-Manager-Germany bei Teradata.

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So fühlt sich ein persönlicher Abschied von der Bitcoin-Blase an

Martin Weigert hat seinen Bruchteil an Bitcoin am Wochenende verkauft. In seiner Kolumne Weigerts World berichtet er, wieso das eine Erleichterung war ? und er trotzdem sofort wieder ?Fomo? verspürt.

Am Samstag habe ich mich von meinem im Vergleich zu den Winklevoss-Zwillingen und einigen anderen Personen extrem bescheidenen Bitcoin-Besitz getrennt: 0,164 BTC brachten mir beim Kurs von etwa 14.000 US-Dollar für einen BTC und einem Einsatz von circa 700 Euro -  zusammengekauft in Kleinstmengen über verschiedene Zeitpunkte ? rund 1.200 Euro Profit (vor Steuern). Damit bin ich abgesehen von einem verbliebenen Minibetrag an Bitcoin Cash (Hardfork sei Dank), nun erst einmal komplett raus aus der Welt der Kryptowährungs-Spekulation. Wie fühlt es sich an? Ambivalent.

Für alle, die über einen ähnlichen Schritt nachdenken, sowie für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, in den Spekulationsreigen einzusteigen, folgt eine selbstkritische Reflexion.

Risiko vs. Potenzial

Aus der Perspektive einer nüchternen Analyse von Risiko und Potenzial war mein Ausstieg wohl nicht klug ? wenn er mir auch mehr einbrachte, als ich noch vor einigen Monaten erwartet hätte. Im schlimmsten Fall wäre mein Einsatz von 700 Euro weg gewesen. Im besten Fall ? wenn die extremen Prognosen mancher Evangelisten sich bewahrheiten sollten ? hätte ich aber mit diesem Einsatz ein kleines Vermögen anhäufen können. Begrenzte ?Downside?, theoretisch unbegrenzte ?Upside? sozusagen.

Dass aber der Bitcoin-Kurs tatsächlich in einen sechsstelligen oder gar siebenstelligen Bereich vordringen sollte, ist meiner Ansicht nach zwar nicht ganz ausgeschlossen, aber extrem unwahrscheinlich. Signifikant unwahrscheinlicher als eine baldige, nachhaltige Korrektur nach unten. Natürlich kann ich mich irren. Das liegt in der Natur aller Vorhersagen zur weiteren Entwicklung von Spekulationsblasen. Und es gilt für alle, die sich zum Thema äußern ? selbst wenn sie unglaublich selbstsicher klingen. Gerade dann empfiehlt es sich, Sturgeon's Law (?ninety percent of everything is crap?) als Maßstab anzulegen.

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Bitcoin-Spekulation ist ein enormer Aufmerksamkeitsdieb

Mein Hauptbeweggrund für den Ausstieg hat wenig mit meiner finanziellen Risiko- und Gewinneinschätzung zu tun: Mein Mitfiebern nahm schlicht unerwünschte Ausmaße an. Dutzende Male täglich unterbrach ich, was ich gerade tat, nur um mich über die Kursentwicklung zu informieren. Zeigte der Trend nach oben, verspürte ich einen kurzen Moment der Genugtuung. Verlor Bitcoin an Wert, verschlechterte sich meine Stimmung deutlich. Ständig grübelte ich darüber nach, ob es sinnvoll sei, auszusteigen. Für mich bestätigte sich, was ich bereits von einem früheren Kurzausflug in den Aktienhandel wusste: Finanzspekulation nimmt extrem viel meiner Aufmerksamkeit in Anspruch. Das Auf und Ab der Emotionen strengt auf Dauer sehr an. Für ein langfristig ausgelegtes Investitionsverhalten wiederum fehlt mir der Glaube an Bitcoin (siehe oben).

Manche Menschen lieben spekulative Geschäfte, besitzen passende Persönlichkeitszüge und haben mentale Modelle entwickelt, die sie davor bewahren, die auf kurzfristige Gewinne ausgelegte Trading-Aktivität als negativ zu erleben. Für mich gilt das nicht. Ich weiß daher, dass meine Zeit und Aufmerksamkeit anderweitig besser investiert ist  ? selbst wenn das nicht mit der Aussicht auf schnellen Reichtum verbunden ist. Und wo wir beim Thema sind...

Gier als Triebkraft

Letztlich bringt der unglaubliche Kurszuwachs von Bitcoin in jeder und jedem die Gier hervor. Klar, die Aussicht darauf, plötzlich haufenweise Geld auf der hohen Kante zu haben, ist verlockend. Aber dass Materialismus nicht glücklich macht und bei Gier als primärer Triebkraft des Handels leicht der Verstand ausgeschaltet und viel Schaden angerichtet wird, ist bekannt. Insofern ? und auch im Hinblick auf die miserable Energiebilanz von Bitcoin ? fiel es mir am Ende nicht schwer, zu verkaufen.

Fomo (fear of missing out) erlebe ich nun natürlich trotzdem. Den Kurs verfolge ich weiterhin, wenn auch mit erheblich verringerter Frequenz. Und nun allerdings ? da bin ich ehrlich ? in der Hoffnung, dass er nachgibt. Für alle, die noch im Rennen sind: Sorry, ihr versteht das sicher.

Egal wie es für Bitcoin weitergeht: Die Blockchain-Technologie wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Welt derartig massiv verändern, wie es das Internet bereits getan hat. Die Bitcoin-Blase hilft, die Philosophie und Konzepte der Blockchain in den Mainstream zu tragen. Insofern erfüllt sie eine wichtige Rolle. Ob am Ende der gesellschaftliche Schaden den Nutzen übersteigen wird, hängt davon ab, wie weit sie sich noch aufblähen wird.

Weitere Kolumnen der Serie Weigerts World findet ihr hier. Ihr könnt die vom Autor täglich kuratierten News zur Netzwirtschaft abonnieren oder seinen wöchentlichen E-Mail-Newsletter mit englischsprachigen Leseempfehlungen beziehen.

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Google drängt wieder nach China ? und eröffnet ein KI-Zentrum in Peking

Der Onlineriese verstärkt seine Bemühungen in China und plant ein eigenes Forschungszentrum rund um künstliche Intelligenz. Damit kehrt Google zurück auf einen wichtigen Markt.

Es schien wie ein endgültiges Aus: 2010 weigerte sich Google, seine Suchergebnisse in China zu zensieren ? die Suchmaschine wurde prompt von den örtlichen Behörden gesperrt. Doch in den vergangenen Wochen hat sich der US-Konzern vorsichtig wieder gen Osten orientiert und beispielsweise Werbung für seine KI-Tools für Tensorflow im Reich der Mitte gemacht. Am Mittwoch kündigte Alphabet einen weiteren Schritt an: Das Unternehmen will ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Peking errichten.

Google: Ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz

In der Einrichtung soll eine Gruppe aus Wissenschaftlern gemeinsam mit mehreren hundert in China lebenden Entwicklern an der Hype-Technologie arbeiten. ?Es wird ein kleines Team sein, das seinen Fokus darauf richtet, die Grundlagenforschung durch Publikationen, wissenschaftliche Konferenzen und Wissensaustausch voranzutreiben?, sagt Fei-Fei Li, Chief Scientist bei Googles Cloud-Einheit im Bereich künstliche Intelligenz und Machine Learning, gegenüber Bloomberg. Sie wird das Forschungszentrum leiten. Genaue Angaben zur Mitarbeiterzahl macht Google nicht, will das Team aber weiter ausbauen und sucht aktiv nach Interessierten.

?Künstliche Intelligenz und ihr Nutzen kennt keine Grenzen.?

Google hat sich bewusst für den chinesischen Markt entschieden. Chinesische Autoren wirkten an 43 Prozent aller Inhalte in den 100 besten KI-Journals mit, schreibt Li in einem Blogbeitrag. ?Ich glaube, dass künstliche Intelligenz und der Nutzen dadurch keine Grenzen kennt.? Ob ein Durchbruch im Silicon Valley, in Peking oder irgendwo anders erreicht werde ? die Technologie biete das Potenzial, das Leben für jeden besser zu machen.

Gut für Google: Die chinesische Regierung hat das Thema künstliche Intelligenz ganz oben auf die nationale Agenda gesetzt. Bis 2030 will das Land weltweit führend im wissenschaftlichen Bereich sein. Die Industrie soll bis 2025 einen jährlichen Output von 400 Milliarden Yuan (etwa 52 Milliarden Euro) kreieren. Klar, dass Alphabet auf einem so großen Markt mitmischen will. Allerdings konkurriert der Konzern in China mit lokalen Onlineriesen wie Alibaba oder Tencent.

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Druck machen, wenn die Umsätze sinken? Diese 5 Maßnahmen bringen mehr

Einfach mehr Dampf auf den Kessel geben ? das ist die gängige Herangehensweise, wenn die Umsätze sinken. Das kann maximal kurzfristig funktionieren. Welches Vorgehen nachhaltig zum Erfolg führt, zeigen fünf Tipps.

Wenn die Umsätze ausbleiben, die Ergebnisse den Erwartungen hinterherhinken, dann kommt schnell Alarmstimmung auf. Verständlich. Schließlich muss das Unternehmen wieder Fahrt aufnehmen. Und zwar schnell. Was also tun? Reflexartig wird der Druck erhöht. Der Vorstand appelliert an die Abteilungsleiter und diese an die Mannschaft: ?Leute, jetzt legt mal einen Zahn zu.?

Motorhaube auf!

Die Peitsche zu schwingen sorgt maximal kurzfristig für ein unternehmerisches Aufbäumen. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass gar nichts passiert. Oder sogar, dass die Leistungskurve nach unten geht. Druck hat noch nie zu Höhenflügen geführt. Wer nachhaltig für mehr Erfolg sorgen will, sollte Appelle bleiben lassen und lieber schauen, woran es liegt, dass der Motor stockt. Dieser Frage hat sich auch das National Business Research Institute in Texas angenommen und fünf Gründe dafür identifiziert, dass es nicht mehr rund läuft im unternehmerischen Getriebe. Wenn Unternehmen sich diese Stellschrauben vornehmen, erreichen sie wesentlich mehr, als wenn sie stumpf den Druck auf die Mannschaft erhöhen.

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1.  Ehrliche Anerkennung geben

Zufriedene Mitarbeiter sind produktive Mitarbeiter. Wer morgens mit einem Lächeln auf den Lippen aufsteht und sich auf die Arbeit freut, der wird auch den Tag über die größten Herausforderungen stemmen. Eine negative Einstellung gegenüber dem Job zieht die Arbeitskraft hingegen in den Keller. Und Jammern ist ansteckend. Mit einer derart schlechten Stimmung im Team sind Höchstleistungen naturgemäß nicht zu erwarten. Wer glaubt, dem durch Druck entgegensteuern zu können, irrt. Was es hier braucht, ist echte Anerkennung. Keine Möhre, die Anreize zur Leistung schaffen soll, sondern vielmehr ein ehrliches Schulterklopfen und gegenseitiges Vertrauen. Kostet nichts und ist um Welten wirksamer als sämtliche Appelle und Bonussysteme.

2.  Echte Führungskräfte an die Spitze setzen

Nichts ist einfacher, als über den Boss zu schimpfen. Dann hat man die Verantwortung abgewälzt und ist raus aus dem Schneider. Auch wenn die Kritik in vielen Fällen berechtigt ist, versagt der Chef oft nicht, weil er nicht will, sondern vielmehr weil er nicht kann. Denn obwohl die Anforderungen an das Management sich in den vergangenen Jahren drastisch geändert haben, läuft die Besetzung der Positionen nach tradiertem Muster ab. Da werden noch immer die Besten ihres Faches auf den Chefsessel gesetzt. Leistung wird mit Beförderung belohnt. Plötzlich haben der kühle Rechner, die Top-Verkäuferin oder der Visionär Personalverantwortung. Und scheitern daran grandios. Denn nicht jeder ? auch wenn er noch so gut in seinem Bereich ist ? ist dazu geboren, ein Team zu führen und das Beste aus ihm herauszuholen. ?Ein schlechter Chef ist definitiv der Faktor Nummer Eins, wenn die Produktivität sinkt?, heißt es in der Studie des National Business Research Institutes. Also besser, Unternehmen lassen die Spezialisten ihre Arbeit machen und setzen Führungskräfte ein, die nicht nur eine Vision haben, sondern auch Menschen davon begeistern können.

3.  Gesundheit für Körper und Geist

Krankenkassen vermelden unisono, dass sich in Deutschland die Krankheitstage wegen psychischer Leiden wie Depressionen oder Burn-out in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hätten. Gleichzeitig fehlen an jedem Arbeitstag fast 70.000 Beschäftigte in den Unternehmen, allein weil sie Rückenschmerzen haben, legt der TK-Gesundheitsreport 2017 nach. Kein Wunder. Für stundenlanges monotones Sitzen vor dem Rechner ist der menschliche Rücken eben nicht gemacht.

Höhenverstellbare Tische, Stehpulte und ergonomische Stühle schaffen Abhilfe. Tische, Stühle und Monitore lassen sich leicht korrigieren, Veränderungen in diesem Bereich haben jedoch nachhaltig positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden ? und damit auf die Produktivität. Die Rechnung ist einfach: Kranke Mitarbeiter können keine Höchstleistungen erbringen. Deshalb sollten Unternehmen in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren.

4.  Modernes Equipment erhöht Arbeitsfreude

Die neue Arbeitswelt ist voller Möglichkeiten, die den Job freudvoller gestalten: Flexibles Arbeiten, Homeoffice oder Videokonferenzen statt endloser Autofahrten zum Meeting. Die Rechnung geht jedoch nur auf, wenn die Mitarbeiter mit dem nötigen Equipment ausgestattet sind. Wer von seinen Beschäftigten erwartet, auch nach Feierabend oder am Wochenende erreichbar zu sein, der sollte sie auch mit einem Firmen-Smartphone versorgen ? oder einem mobilen Laptop statt stationärem PC. Das Investment zahlt sich aus. Der US-Halbleiterhersteller Intel hat den Test gemacht: Er stattete 100 Mitarbeiter mit modernsten Laptops aus und analysierte deren Arbeitsleistung. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter arbeiteten 100 Stunden mehr im Jahr, also zwei Stunden mehr pro Woche. Und das nicht etwa deshalb, weil es einen Erlass zur Mehrarbeit gegeben hätte. Die Mehrkosten durch die Anschaffung des neuen Equipments hatten sich also bereits nach einem Jahr mehr als amortisiert.

5.  Mit Menschen zusammen arbeiten statt Humankapital einsetzen

Viele Unternehmen stellen Shareholder an die Spitze der Prioritätenliste. Ein Mindset, das vielerorts für vermeintlich heilsbringende Übernahmen mit hohen Synergieeffekten sorgt. Letztlich bekommt jede Maßnahme, die für Einsparungen beim Humankapital sorgt, Unterstützung und Beifall. Eine Ausrichtung, die sich als Sackgasse entpuppt. Denn die Mitarbeiter bekommen so das Gefühl, bloß Güter auf einem Verschiebe-Bahnhof zu sein. Sie fürchten ständig um ihren Job und haben Zukunftsängste. Kein optimales Umfeld für Spitzenleistungen. Im Gegenteil. Die Produktivität im Unternehmen wird langfristig sinken. Besser Unternehmen behandeln ihre Mitarbeiter als das, was sie sind ? als Menschen. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Klartext in puncto Erwartungen und Perspektiven bringen deutlich mehr als jedes Effizienzgerede oder das x-te Zukunftspaper, das der Vorstand ins Intranet stellt.

Mehr zum Thema: Lauter Schlaubi-Schlümpfe ? warum Assessments am Ziel vorbeischießen

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datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz

Update: 08.12.17

Expertenwarnung: Hintertüren in der Verschlüsselung bereiten Cyber-Kriminalität den Weg

Kevin Bocek, Venafi

?Während wir den Schutz, den Verschlüsselung mit sich bringt, reduzieren, wird Cyber-Kriminellen Tür und Tor geöffnet, um Angriffe zu starten, Ransomware in Umlauf zu bringen und sogar um bei vernetzten Geräten physischen Schaden anzurichten?, warnt Kevin Bocek.

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EU-DSGVO ante portas: Über Herausforderungen und Chancen für Unternehmen

Dr. Grashion ist nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass die gesetzte Frist ausreicht ? die Firmen hätten auch jetzt noch Zeit, rechtzeitig zum Stichtag im Mai 2018 fertig zu werden.

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Mittelstand befürchtet Benachteiligung durch EU-DSGVO

TeamDrive- EU-DSGVO / Umfrage it-sa 2017

Laut der aktuellen Umfrage der TeamDrive Systems GmbH ?Datensicherheit in der Cloud? bremsen horrende Strafsummen und strikte Richtlinien die Entwicklung deutscher Unternehmen aus.

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Digitalcourage kritisiert Videoüberwachung auf Bahnhöfen und Toiletten

Der Digitalcourage e.V. hat am 4. Dezember 2017 zusammen mit dem ?Aktionsbündnis Endstation? gegen die Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz protestiert.

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Studie von Palo Alto Networks: IT-Manager im Gesundheitswesen setzen auf Cyber-Sicherheit

In Zusammenarbeit mit Vanson Bourne wurden 100 IT-Entscheider beim NHS über die Bedeutung der Datensicherheit im Zuge der jüngsten Cyber-Angriffe befragt.

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Update: 10.12.17

DATEV Kommunale Abgabe: Druck und Versand aus einer Hand

DATEV erledigt für Sie Druck, Kuvertierung und Versand der Bescheide, Rechnungen oder Ablesekarten .

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Lösungen für den Public Sector: Zuverlässig und vernetzt

Das zertifizierte Softwarepaket DATEVkommunal bietet Kommunen von der Eingangsrechnung bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses eine durchgängige Lösung.

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Genossenschaftliche Plattformstrategie

Für Mitglieder stehen im geschützten Bereich der DATEV-Homepage aktualisierte Informationen zu einer genossenschaftlichen Plattformstrategie am Beispiel des Steuerbürger-Szenarios bereit.

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Mandanten-Info-Karte ?Bußgeldkatalog?

Mandanten-Info-Karte ?Bußgeldkatalog?

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Programmlimitierung wurde aufgehoben

Ab der Auslieferung der DATEV-Programme 11.1 sind die Rechnungswesen-Programme, LODAS classic/comfort und Lohn und Gehalt classic/comfort nicht mehr limitiert. Die neuen Lizenzen können dann direkt aus dem DATEV-Rechenzentrum abgerufen werden.

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Update: 06.12.17

Programmlimitierung wurde aufgehoben

Ab der Auslieferung der DATEV-Programme 11.1 sind die Rechnungswesen-Programme sowie LODAS classic/comfort und Lohn und Gehalt classic/comfort nicht mehr limitiert. Die neuen Lizenzen können dann direkt aus dem DATEV-Rechenzentrum abgerufen werden.

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Neue Programmversionen ab Ende Januar 2018

Voraussichtlich Anfang Januar 2018 stehen die neuen Versionen der DATEV-Programme 11.1 zum DFÜ-Abruf bereit. Einige Tage danach startet der Versand der Programm-DVD 11.1. Die Programme enthalten die gesetzlichen Änderungen zum Jahreswechsel.

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